Familienratgeber: Mit Kindern im Wohnmobil reisen

Familienratgeber: Mit Kindern im Wohnmobil reisen

Mit dem Wohnmobil zu reisen ist eine der schönsten Möglichkeiten, gemeinsame Zeit als Familie zu verbringen. Kein Termindruck, kein Flughafenstress, kein schweres Gepäck. Ihr habt euer Zuhause auf Rädern dabei und die Straße ist offen. Klingt traumhaft? Ist es auch! Ob ihr eure erste Reise plant oder ein Wohnmobil günstig in NRW kaufen möchtet, dieser Ratgeber von den Experten bei RS-Reismobile ist vollgepackt mit praktischen Tipps für eine sichere, entspannte und unvergessliche Familienreise.

Das richtige Wohnmobil finden

Fangen wir bei der Basis an: dem Fahrzeug. Es muss kein Luxusmodell sein. Aber es sollte zu eurer Familie passen. Mit kleinen Kindern reicht oft schon ein kompaktes Modell mit wenigen Schlafplätzen und kleiner Küche. Mit Teenagern braucht ihr deutlich mehr Platz. Vertraut uns.

Worauf ihr achten solltet:

  • Ausreichend Schlafplätze (Etagenbetten sind bei Kindern besonders beliebt)
  • Toilette & Dusche an Bord
  • Gut ausgestattete Küchenzeile
  • Sicherheitsgurte für alle

Bevor ihr mietet oder kauft: Schaut euch das Wohnmobil genau an. Wo werden die Kinder sitzen, essen und schlafen? Wenn es im Stand schon eng wirkt. Stellt euch vor, wie es bei Regen ist, wenn alle drinbleiben müssen.

Clever packen (aber nicht zu viel)

Wohnmobile wirken groß, aber der Stauraum ist schnell voll. Packt nicht wie für einen Umzug, sondern eher wie für ein verlängertes Wochenende.

Hilfreich sind:

  • Weiche Reisetaschen statt Hartschalenkoffer
  • Kombinierbare Kleidung
  • Spielsachen, Bücher, Tablets (inkl. Ladegeräte!)
  • Kleine Reiseapotheke (Pflaster, Schmerzmittel, Mückenspray)
  • Viele Snacks – hungrige Kinder = schlechte Laune
  • Klappstühle & Picknickdecke für entspannte Stunden draußen

Bleibt bei den Basics. Wenn etwas fehlt: Unterwegs lässt sich fast alles nachkaufen.

Locker planen, entspannt fahren

Es ist verlockend, jede Mahlzeit und jede Aktivität durchzuplanen. Aber Kinder interessiert der Zeitplan wenig für sie zählen Eispausen, Spielplätze und Toilettenstopps.

Grob planen = gut

Streng planen = Stress

Wählt einige Highlights auf der Route und lasst Raum für spontane Entdeckungen. Ein Badesee, ein verstecktes Café oder eine Schaukel im Wald. Das sind oft die besten Erinnerungen.

Und: Fahrt lieber langsam. Lange Fahrten und gelangweilte Kinder sind keine gute Kombination.

Essen unterwegs: einfach, lecker, flexibel

Kochen im Wohnmobil kann richtig entspannt sein. Wenn man es einfach hält: Nudeln, Toasts, Müsli, Würstchen. Was schnell geht, gewinnt.

Besorgt frische Lebensmittel auf lokalen Märkten oder im Supermarkt. Das ist günstiger, frischer  und oft ein Erlebnis für die ganze Familie. Lasst die Kinder mitentscheiden. Vielleicht probieren sie dann sogar Gemüse!

Viele Familien essen einmal täglich auswärts, andere picknicken mit Aussicht. Macht es so, wie es für euch passt. Hauptsache, niemand geht hungrig ins Bett.

Kinder sinnvoll beschäftigen

Die Wahrheit: gelangweilte Kinder gleich gestresste Eltern. Aber Wohnmobilreisen bieten viele Möglichkeiten für günstigen Spaß:

  • Brett- oder Kartenspiele (Uno rettet Leben!)
  • Malbücher, Stifte, Bastelsachen
  • Hörbücher & Kinderpodcasts
  • Naturerkundung, Insektenjagd, Steinesammeln
  • Geocaching (eine GPS-Schnitzeljagd für die ganze Familie)

Auch Bildschirmzeit ist okay: Ein Film am Abend kann für alle die Rettung sein. Und tagsüber: raus! Toben, Bäume klettern, Stockburgen bauen. Danach schlafen alle besser.

Campingplatz oder Wildcamping?

In Europa, besonders in Deutschland, gibt es viele Campingplätze mit Duschen, Spielplätzen oder sogar Pools. Kinder lieben sie.

Wildcamping (freies Übernachten außerhalb von Plätzen) ist nicht überall erlaubt. In Deutschland darf man meist für eine Nacht rasten, aber nicht campen (also keine Stühle & Markise aufstellen). In Norwegen oder Schweden ist man da lockerer.

Unser Tipp: kombiniert beides. Alle paar Nächte ein Campingplatz mit Komfort, dazwischen ruhigere Stellplätze.

Sicherheit geht vor, dann die Entspannung!

Wichtig:

  • Immer anschnallen während der Fahrt
  • Fahrzeug bei Abwesenheit abschließen
  • Beim Kochen kleine Kinder im Auge behalten
  • Fenster leicht geöffnet lassen bei Hitze
  • Gas- und Stromanlage regelmäßig checken

Und dann: tief durchatmen. Nicht alles läuft nach Plan. Vielleicht regnet es, jemand vergisst sein Kuscheltier oder die Pfannkuchen brennen an. Alles halb so wild.

Wohnmobilurlaub ist nicht perfekt, aber frei, naturnah und voller gemeinsamer Erlebnisse.

Elterntipps von unterwegs

Erfahrene Wohnmobil-Familien empfehlen:

  1. Kinder einbeziehen
    Lasst sie kleine Aufgaben übernehmen: Karte halten, Tisch decken, Tagesplanung checken. Das stärkt ihr Gefühl, Teil des Abenteuers zu sein.
  2. Pausen einplanen
    Täglich neue Orte sind anstrengend. Baut Ruhetage ein. Z. B. einfach am See bleiben oder gemeinsam im Camper lesen.
  3. Gelassen mit Unordnung umgehen
    Im Wohnmobil wird es schnell chaotisch. Kein Grund zur Panik. Aufräumen, abhaken, weitermachen.
  4. Go-Bag bereithalten
    Ein kleiner Rucksack mit Snacks, Wasser, Feuchttüchern und Sonnenhut immer griffbereit für spontane Stopps.

Chaos mit Humor nehmen
Es wird was schieflaufen. Lachen – und weiterfahren.

Das Beste? Die Erinnerungen.

Was Kinder wirklich behalten, sind nicht die teuren Campingplätze, sondern Marshmallows im Regen, ein Reh am Waldrand oder eine Nacht im Wohnmobil, in der Mama und Papa lustige Geschichten erzählen. Das ist Gold wert. Und ihr als Eltern? Ihr bekommt eine Auszeit vom Alltag: keine Termine, kein Stau, nur Zeit. Miteinander.

Wenn ihr also darüber nachdenkt, mit euren Kindern eine Wohnmobilreise zu machen: tut es. Es muss weder teuer noch perfekt sein. Hauptsache: einfach, fröhlich und voller kleiner Abenteuer.

Fazit

Mit Kindern im Wohnmobil zu reisen ist anders als ein Pauschalurlaub. Langsamer, chaotischer, aber auf die beste Weise. Mit etwas Vorbereitung, einer lockeren Planung und der richtigen Einstellung wird es die Art von Reise, an die sich alle noch lange erinnern. Also: Camper packen, anschnallen und losfahren. Die Kinder werden es lieben und ihr vielleicht noch mehr.

Mit dem Wohnmobil nach Norwegen

Der Reiseguide für ein unvergessliches Abenteuer im Land der Fjorde

Einmal mit dem Wohnmobil nach Norwegen. Das klingt für alle Reisefans nach einem unvergleichlichen Erlebnis. Zugegeben – Norwegen hat so einiges zu bieten und verspricht Freiheit & Natur pur! Angefangen bei den majestätischen Fjorden bis hin zu den endlosen Panoramastraßen.

Welche einzigartigen Sehenswürdigkeiten Sie mit Ihrem Wohnmobil unbedingt ansteuern sollten und welche die Top 5 Campingmöglichkeiten in Norwegen sind, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Vor der Reise – detaillierte Planung ist gefragt

Ihrem norwegischen Abenteuer sollte eine gründliche Planung vorangehen. Die folgenden beiden Fragen sollten Sie für sich frühzeitig beantworten: Möchte ich Norwegen lieber im Sommer oder Winter bereisen? Beide Optionen bieten Ihnen nämlich ihren ganz eigenen Charme:

Im Sommer mit dem Wohnmobil nach Norwegen

  • Mitternachtssonne: Im Sommer erlebt Norwegen lange Tage mit viel Tageslicht. In den nördlichen Regionen geht die Sonne während der Mitternachtsstunden nicht unter, was zu einer einzigartigen und faszinierenden Erfahrung führt.
  • Angenehme Temperaturen: Die Sommermonate bieten mildere Temperaturen, die das Erkunden der Natur und Aktivitäten im Freien angenehmer machen.
  • Blühende Landschaften: Die Natur erwacht zum Leben, und die Landschaften sind in ihrer voller Blüte, sodass die malerische Umgebung besonders zur Geltung kommt
  • Aktivitäten im Freien: Die Sommerzeit ermöglicht eine Vielzahl von Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Kajakfahren, Angeln und Bootstouren, die perfekt zu den spektakulären Naturlandschaften passen.
  • Festivals und Veranstaltungen: Viele kulturelle Veranstaltungen, Festivals und lokale Feierlichkeiten finden im Sommer statt, was Reisenden die Möglichkeit bietet, die norwegische Kultur intensiv zu erleben.

Im Winter mit dem Wohnmobil nach Norwegen

  • Polarlichter: Die Wintermonate bieten die Möglichkeit, das faszinierende Nordlicht (Aurora Borealis) zu sehen, insbesondere in den nördlichen Regionen Norwegens.
  • Winterwunderland: Die Landschaft verwandelt sich in ein malerisches Winterwunderland mit schneebedeckten Bergen, zugefrorenen Seen und verschneiten Wäldern.
  • Winteraktivitäten: Norwegen im Winter ist ein Paradies für Wintersportfans. Skifahren, Snowboarden, Hundeschlittenfahren und andere winterliche Aktivitäten stehen hoch im Kurs.
  • Ruhe und Abgeschiedenheit: Die Wintermonate bieten eine ruhigere Atmosphäre und eine gewisse Abgeschiedenheit, welche für Reisende, die die Stille der Natur suchen, besonders ansprechend ist.
  • Gemütlichkeit und Hygge: Die Norweger verstehen es, die dunklen Wintermonate gemütlich zu gestalten. Der Begriff “Hygge” beschreibt das Gefühl von Gemütlichkeit, das besonders im Winter durch Kaminfeuer, Kerzenlicht und warme Getränke entsteht.

Die Reise beginnt – Beliebte Ziele & Sehenswürdigkeiten

Mit dem Wohnmobil nach Norwegen Reiseziele & Sehenswürdigkeiten

Eine Möglichkeit wäre es Ihre Reise im Westen Norwegens zu starten, wo der Geirangerfjord, ein UNESCO-Weltnaturerbe, auf Sie wartet. Weiter geht es zum Nærøyfjord, einem schmalen, von hohen Bergen umgebenen Fjord. Auf Ihrer Reise nach Norden sollten Sie die pulsierende Stadt Bergen nicht verpassen, mit ihrem historischen Hafen und der malerischen Bryggen Wharf. Im Norden locken die Tromsø Ice Domes, ein Hotel aus Eis und Schnee, sowie das Nordkap, das als das nördlichste Festland Europas gilt. Mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Reiseplan können Sie die Schönheit Norwegens in all ihrer Pracht erleben.

Freiheit auf Rädern

Ihr Wohnmobil wird zum Schlüssel, der Ihnen die Freiheit gibt, die norwegische Landschaft in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Von den Bergen bis zu den Fjorden können Sie spontane Stopps einlegen und abgelegene Orte erreichen, die in keinem Reiseführer stehen. Ihr rollendes Zuhause ermöglicht es Ihnen, die Reise in vollen Zügen zu genießen.

Traumhafte Fjordlandschaften – eine Ode an die Natur

Norwegens Fjorde sind mehr als nur atemberaubende Landschaften, sie sind Symphonien der Natur. Der Geirangerfjord und der Nærøyfjord bieten nicht nur visuelle Höhepunkte, sondern auch Aktivitäten wie Kajakfahren und Wandern. Vergessen Sie nicht, sich Zeit zu nehmen, um die atemberaubenden Wasserfälle wie den Seven Sisters Waterfall am Geirangerfjord zu bewundern. Ihr Wohnmobil bringt Sie schließlich nicht nur zu den tourismusreicheren Hauptattraktionen, sondern auch zu weniger bekannten, aber ebenso beeindruckenden Orten.

Die Magie des Nordens – Polarlichter und Mitternachtssonne

Für diejenigen, die den hohen Norden erkunden, bieten die Wintermonate die Möglichkeit, das faszinierende Nordlicht zu erleben. Tromsø, oft als das Tor zur Arktis bezeichnet, ist ein idealer Ort für diese spektakulären Lichter. Im Sommer können Sie die Mitternachtssonne erleben, ein phänomenales Naturereignis, bei dem die Sonne über dem Horizont bleibt. Mit Ihrem Wohnmobil  können sie sich an den besten Spots niederlassen, um diese Naturphänomene zu beobachten.

Top 5 Campingmöglichkeiten in Norwegen

Norwegen ist gespickt mit erstklassigen Campingplätzen. Hier sind fünf beliebte Optionen, die sich perfekt für Wohnmobilreisende eignen:

  1. Flåm Camping and Youth Hostel: Direkt am Aurlandsfjord gelegen, bietet dieser Campingplatz atemberaubende Aussichten und ist ein großartiger Ausgangspunkt für Wanderungen und Bootstouren.
  2. Skibotn Camping: Im hohen Norden gelegen, bietet dieser Campingplatz eine perfekte Lage, um die Mitternachtssonne zu erleben. Die Umgebung ist ideal für Angeln und Wanderungen.
  3. Lofoten Links Camping: Auf den Lofoten gelegen, ist dieser Campingplatz ein Paradies für Naturliebhaber. Mit Blick auf das Meer und die Berge bietet er eine einzigartige Umgebung.
  4. Preikestolen Camping: In der Nähe des berühmten Preikestolen (Predigtstuhl) gelegen, bietet dieser Campingplatz einen spektakulären Ausgangspunkt für eine der bekanntesten Wanderungen Norwegens.
  5. Nydalen Camping: Nur 10 Minuten vom Zentrum Oslos entfernt, bietet dieser Campingplatz Stadtnähe und dennoch die Ruhe der Natur am Ufer

Fazit: Ein episches Abenteuer, das Leben verändert

Mit dem Wohnmobil nach Norwegen zu reisen ist wahrhaftig ein Abenteuer, das Ihr Leben bereichern wird. Die Kombination aus flexibler Mobilität und den spektakulären Landschaften Norwegens macht diese Reise zu einem einzigartigen Erlebnis. Lassen Sie sich von den Straßen Norwegens leiten und erleben Sie die Schönheit des Nordens auf eine Weise, die nur das Reisen mit dem Wohnmobil bieten kann. Die Panoramen, die Begegnungen und die Freiheit, die Sie erleben werden, machen diese Reise zu einem Kapitel, das Sie für immer schätzen werden. Bon Voyage!

P.S: Sind sie für Ihre anstehende Norwegen-Reise bestens gerüstet? Wenn Sie noch auf der Suche nach einem passenden fahrbaren Untersatz sind, dann laden wir Sie herzlich dazu ein unsere Fahrzeugübersicht zu durchstöbern.

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Camping mit Hunden

Camping mit Hunden Bild zum Blogbeitrag

Tipps & Tricks für das Campen mit Hund

Camping und Hund passen super zusammen? Stimmt! Ein Urlaub mit dem Reisemobil in der Natur begeistert nicht nur Sie, sondern auch Ihren Vierbeiner. Ob er am Strand einem Stock hinterherrennt, sich in den Wellen des Meeres abkühlt oder einen Wald erkundet, Ihr Hund wird begeistert sein. Aber nicht nur bei den Ausflügen kommt der Hund auf seine Kosten, sondern auch am Platz unmittelbar vor dem Wohnmobil oder Wohnwagen hat er seinen Spaß.

Überall in Europa gibt es daher Campingplätze, die besonders auf den Urlaub mit Hund ausgerichtet sind. Allerdings gibt es für Hundebesitzer hierbei einiges zu beachten: Von der Auswahl des Campingplatzes bis zur Ausstattung im Wohnmobil oder Wohnwagen. Mit unseren 7 Tipps gelingt das Camping mit Hunden stressfrei.

Campen mit Hund planen

Bei der Planung des Campingurlaubs mit Hund gibt es einiges, was Sie beachten und berücksichtigen sollten. Damit Sie für die nächste Reise gewappnet sind, haben wir für Sie Tipps zusammengefasst, mit denen sowohl Sie als auch Ihr Vierbeiner eine unvergessliche Zeit haben werden.

#1 – Wählen Sie einen hundefreundlichen Campingplatz aus 

Nicht alle Plätze sind optimal auf unsere vierbeinigen Freunde ausgerichtet, daher bedeutet “Hunde erlaubt” nicht automatisch “hundefreundlich”. Für den Urlaub mit Hunden bieten sich Campingplätze in der Natur natürlich besonders an, aber auch Plätze in Stadtnähe können Hunde herzlichen willkommen heißen. Achten Sie dabei auf die folgenden Punkte:

  • Gibt es Freilaufwiesen? Sind diese eingezäunt?
  • Werden kostenfreie tüten oder Müllbeutel angeboten?
  • Sand an einigen öffentlichen Plätzen Wassernäpfe aufgestellt?

Bei dem von Ihnen ausgesuchten Campingplatz können Sie diese Fragen bejahen? Dann haben Sie schon einen guten Campingplatz für Hunde gefunden.

Außerdem sind folgende Punkte möglichst noch vor Reiseantritt zu klären:

  • Wird eine zusätzliche Gebühr für den Hund erhoben?
  • Besteht Leinenpflicht?

Eine Tagesgebühr für Hunde ist mittlerweile auf fast jedem Campingplatz Standard. Wie hoch diese ist, kommt häufig auf das Angebot für Hunde an. Auch eine Leinenpflicht besteht auf fast jedem Campingplatz, da auch Gäste ohne Hunde einen angenehmen Aufenthalt haben sollen. An diese Regel sollten sich Hundebesitzer beim Camping halten, um Ärger zu vermeiden.

Zusätzliche Anzeichen für hundefreundliche Campingplätze:

  • Es gibt Hundefutter im Supermarkt
  • Es steht ein Wassernapf vor dem Imbiss
  • Hundekottüten werden zur Verfügung gestellt
  • Es gibt Hundespielplätze

#2 – Die Umgebung sollte viel Platz zum Spielen bieten

Achten Sie darauf, dass es um den Campingplatz herum genügend Platz zum Herumtollen und Spielen für Ihren Hund gibt und dass diese Flächen idealerweise auch noch eingezäunt sind. Erkundigen Sie sich außerdem, ob es verschiedene Wege zum Spazieren gehen gibt oder ob Cafés und Restaurants in der Umgebung Hunden gegenüber aufgeschlossen sind.

Bei Campingplätzen an der See ist außerdem zu prüfen, ob es einen Hundestrand in der Nähe gibt, auf dem Ihr Hund freilaufen und schwimmen kann. Die meisten Badestrände sind für Hunde nämlich erst am Abend oder in der Nebensaison erlaubt. Erkunden Sie sich am besten vorab, wie die Bestimmungen sind.

Camping mit Hunden im Ausland

#3 – Informieren Sie sich über mögliche Einreisebestimmungen für Ihren Hund

Für Auslandsreisen gelten je nach Land verschiedene Einreisebestimmungen. Auch für Hunde gibt es bestimmte Regeln, an die Sie sich halten sollten, um eine problemlose Fahrt zu haben.

Innerhalb Deutschlands reicht es meist aus, den Impfpass des Hundes dabei zu haben. Für Auslandsreisen ist es aber seit 2004 Pflicht, den EU-Heimtierausweis mitzuführen, in dem alle wichtigen Informationen Ihres Hundes zu finden sind, wie z.B. Name und Adresse des Halters, Chipnummer oder Impfungen. In vielen Ländern ist es darüber hinaus verpflichtend, dass Ihr Hund gegen Tollwut geimpft ist und einen Chip zur Identifizierung besitzt. Diese Informationen werden im EU-Heimtierausweis nachgehalten. Ihrer Campingreise mit Hund steht so nichts mehr im Weg.

Packliste für den Hund

#4 – Nehmen Sie genügend Hunde-Zubehör mit

Für einen reibungslosen Campingurlaub mit Hund sollten Sie unbedingt an diese Dinge denken:

  • Gültige Hundepapiere
  • Futter- und Wassernapf
  • Genügend Hundefutter
  • Leine, Halsband, Hundegeschirr (je nachdem, was Sie bei Ihrem Hund nutzen)
  • Schleppleine und Leinenbefestigung für den Camper
  • Ggf. Hundemantel (manche Hunde sind empfindlich bei Kälte)
  • Körbchen, Decke
  • Ggf. Pflegeutensilien (zum Beispiel eine Hundebürste)
  • Schleppleine und Leinenbefestigung für den Camper
  • reichlich Bodentücher / Lappen zum Aufwischen, bzw. Waschen des Hundes
  • Kehrblech / Besen zum Beseitigen der Hundehaare und des Sandes
  • Hundespielsachen zur Beschäftigung

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist beliebig erweiterbar. Sobald Sie genügend Erfahrung beim Camping mit Hunden gesammelt haben, werden Sie sich ihre eigene, individuelle Packliste zusammenstellen können.

Die Fahrt in den Urlaub mit Hund

Alles ist geplant und es kann losgehen. Als Faustregel gilt: Je kürzer die Anreise, desto angenehmer ist es für Ihren Hund.

#5 – Schnallen Sie Ihren vierbeinigen Fahrgast an 

Sie schnallen sich und Ihre Kinder während der Fahrt selbstverständlich an. Das sollte auch für Ihren Hund gelten. Das “Anschnallen” muss nicht zwingend mit einem Gurt geschehen, wie es für Menschen üblich ist. Feste Transportboxen sorgen bei Hunden für ausreichend Sicherheit. Sind Sie mit einem Wohnwagen unterwegs, lässt sich diese ganz leicht in den Kofferraum integrieren. Auch für Wohnmobile gibt es Transportboxen, die für Ihren Hund Schutz während der Fahrt bieten. Wer kein Fan von diesen Boxen ist, kann auf ein Sicherheitsgeschirr zurückgreifen. Ihr Hund kann damit nicht frei herumlaufen und ist somit gesichert.

#6 – Machen Sie Ihrem Hund die Reise so angenehm wie möglich

Autofahrten rufen bei den meisten Hunden Stress hervor, denn, genauso wie Menschen, können sie unter Reiseübelkeit leiden. Versuchen Sie daher die Fahrt für Ihren Hund so angenehm wie möglich zu machen. Mit diesen Tricks kann das gelingen:

  • Versuchen Sie das Tier langsam an lange Fahrten zu gewöhnen, damit der Reisetag nicht zu anstrengend wird.
  • Vermeiden Sie zu viel Futter vor Abfahrt, denn das könnte Übelkeit hervorrufen.
  • Lassen Sie Ihren Hund viel und oft trinken.
  • Machen Sie genügend Pausen während der Fahrt. Ein kleiner Spaziergang sorgt zusätzlich für eine willkommene Abwechslung.
  • Sorgen Sie für eine angenehme Temperatur im Wohnmobil und achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht im Durchzug sitzt oder liegt.
  • Legen Sie Ihrem Hund das Lieblingsspielzeug oder die Decke von zu Hause mit ins Auto/ Wohnmobil, so gewöhnt sich Ihr Hund leichter an die Fahrt.

Camping mit Hunden – Am Zielort angekommen

#7 – Beachten Sie die Regeln für Hunde auf Campingplätzen

Auf fast allen Plätzen besteht Leinenpflicht für Hunde. Das gilt nicht nur für Spaziergänge über den Platz, sondern auch für den Aufenthalt an der Parzelle. Um den Campingurlaub für sich und den Vierbeiner so entspannt wie möglich zu gestalten, bieten sich Schleppleinen an, die Sie an ihrem Wohnmobil oder Wohnwagen befestigen. Ihr Hund kann sich so relativ frei bewegen, ohne dass Sie ihn die ganze Zeit im Auge behalten müssen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht auf den üblichen Wegen des Campingplatzes “sein Geschäft” verrichtet, sondern gehen Sie dafür auf eine Wiese oder eine Hundetoilette. Außerdem sollten Sie immer Hundekotbeutel parat haben, um keine unangenehmen Überraschungen für andere Camper zu hinterlassen.

Halten Sie sich an die Ruhezeiten des Campingplatzes. Am besten powern Sie Ihren Hund tagsüber richtig aus, dann ist er abends müde und kann gut schlafen. Darüber hinaus sollten Sie sich einen Stellplatz am Rand des Platzes suchen, damit sich andere Gäste weniger gestört fühlen.

Wo kann ich mit Hund gut Campen?

Ob Sie gerne in die Berge fahren, in den Süden ans Meer oder in den Norden an die Küste, hundefreundliche Campingplätze gibt es überall.

Ein Campingplatz an der Nordsee und Ostsee sind für Camping mit Hund besonders beliebt, da sich viele Plätze nah am Strand und unweit von Wiesen und Wäldern befinden. So können sich Ihre tierischen Begleiter im Meer abkühlen, im Sand toben und den Wald erkunden oder Sie unternehmen eine gemeinsame Fahrradtour.

Die Mittelmeerregion bietet sich perfekt für Familienurlaube an. Die Temperaturen sind angenehm warm und es werden häufig verschiedenen Animationen angeboten. Gerade auf größeren Campingplätzen gehören Hundeduschen oder -toiletten mittlerweile zur Grundausstattung. Beispielsweise gibt es in Kroatien viele Angebote zum Campen mit Hund. Manche Campingplätze sind sogar mit Parcours ausgestattet, auf denen Sie Geschicklichkeit und Gehorsam Ihres Vierbeiners trainieren können.

Camping mit Hund ist übrigens auch in den Bergen möglich. Besonders die Alpenregionen laden zum Wandern ein und darüber freut sich sicher auch Ihr Hund. Viele Campingplätze sind außerdem an Seen gelegen, die sich besonders im Sommer für eine Abkühlung anbieten.

Sie sind noch auf der Suche nach dem passenden Reisemobil für Ihren Campingurlaub? Wir beraten Sie gerne beim Wohnmobilkauf und zeigen Ihnen, welche Fahrzeuge für das Camping mit Hunden besonders zu empfehlen sind. Kontaktieren Sie uns unverbindlich, gern über unser Serviceportal!

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